Finanzlage
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2024 |
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2025 |
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Brutto-Cashflow |
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1.269 |
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1.075 |
Mittelveränderung Nettoumlaufvermögen |
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-38 |
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-290 |
Cashflow aus operativer Geschäftstätigkeit |
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1.231 |
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785 |
Cashflow aus investiver Tätigkeit |
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-126 |
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128 |
Free-Cashflow |
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1.105 |
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913 |
Cashflow aus Finanzierungstätigkeit |
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-1.029 |
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-847 |
Sonstige Veränderungen |
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-2 |
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-73 |
Veränderung der Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente |
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74 |
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-7 |
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente am 01.01. |
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1.133 |
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1.207 |
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente am 31.12. |
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1.207 |
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1.200 |
Der Brutto-Cashflow betrug im Berichtsjahr 1.075 Mio. € und lag damit um 194 Mio. € unter dem Wert des Vorjahrs.
Aus der Veränderung des Nettoumlaufvermögens ergab sich ein Mittelabfluss in Höhe von 290 Mio. € (Vorjahr: Mittelabfluss von 38 Mio. €). Dem Rückgang der Vorräte um 3 Mio. € und der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und kurzfristigen Rückstellungen um 132 Mio. € stand der Anstieg der Forderungen und sonstigen Vermögenswerte um 161 Mio. € gegenüber.
Der Mittelzufluss aus investiver Tätigkeit betrug im Berichtsjahr 128 Mio. € (Vorjahr: Mittelabfluss von 126 Mio. €). Den Nettoinvestitionszahlungen aus Wertpapieren in Höhe von 537 Mio. €, Zins- und sonstigen Finanzeinzahlungen in Höhe von 53 Mio. € sowie Einzahlungen aus dem Verkauf von immateriellen Vermögenswerten und Sachanlagen in Höhe von 9 Mio. € standen Auszahlungen für Investitionen in Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte in Höhe von 463 Mio. € sowie Auszahlungen für Investitionen in assoziierte Unternehmen und sonstige Beteiligungen in Höhe von 8 Mio. € gegenüber.
Der Free-Cashflow lag mit 913 Mio. € um 192 Mio. € unter dem Wert des Vorjahrs (Vorjahr: 1.105 Mio. €). Der Mittelabfluss aus Finanzierungstätigkeit belief sich auf 847 Mio. € (Vorjahr: Mittelabfluss von 1.029 Mio. €) und setzte sich aus der Dividendenauszahlung der Beiersdorf AG in Höhe von 223 Mio. €, der Auszahlung für den Erwerb eigener Aktien in Höhe von 501 Mio. € sowie sonstigen Finanzzu- und abflüssen mit einem Nettobetrag in Höhe von 123 Mio. € zusammen.
Die Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente erreichten 1.200 Mio. € (Vorjahr: 1.207 Mio. €).
Finanzierung und Liquiditätsvorsorge
Die Absicherung von Währungs-, Zins- und Ausfallrisiken sowie die Anlage der flüssigen Mittel stehen im Zentrum des Finanzmanagements von Beiersdorf. Außerdem ist die Bereitstellung der Liquidität für den Konzern ein vorrangiges Ziel. Art und Umfang der Transaktionen orientieren sich am operativen und finanziellen Grundgeschäft.
Liquide Mittel werden grundsätzlich gehalten als jederzeit verfügbare Bankguthaben bei Banken mit guter bis sehr guter Bonität im Rahmen definierter Kontrahentenlimits. Guthaben werden im Wesentlichen in der Landeswährung der jeweiligen Tochtergesellschaft gehalten.
Wir verfolgen eine risikoarme und auf Flexibilität ausgerichtete Anlagepolitik. Hauptziel unserer Wertpapieranlage bleibt die Möglichkeit der kurzfristigen Bereitstellung liquider Mittel für operative Investments und Akquisitionen. Unser durch die Beiersdorf AG gehaltenes Wertpapierportfolio enthält per Jahresende 2025 84,5 % Unternehmensanleihen (Vorjahr: 83,2 %), 3,1 % Staatsanleihen (Vorjahr: 3,4 %), 8,7 % in Geldmarktfonds (Vorjahr: 8,6 %), 3,7 % Aktienfondsanteile (Vorjahr: 2,8 %) und 0,0 % Pfandbriefe (Vorjahr: 2,0 %). Alle Zins-Papiere sind Investment Grade, Aktien sind nur eine kleine Beimischung zu diesem risikoarm investierten und sehr liquiden Portfolio. Für das Geschäftsjahr 2026 sind keine wesentlichen Änderungen in der Anlagepolitik geplant.
Im Jahr 2025 hat Beiersdorf eine gegenüber dem Vorjahr unveränderte Dividende gezahlt (2025 und 2024: EUR 1,00 je Aktie). Außerdem haben wir Teile des Cashflows sowie der vorhandenen finanziellen Mittel für die Durchführung eines weiteren Aktienrückkaufprogramms in Höhe von erneut 500 Mio. € verwendet. Die Nutzung von Kreditaufnahmen zur Finanzierung dieser Ausgaben war nicht erforderlich.
Zur Ermittlung des Liquiditätsbedarfs werden Cashflow-Planungen mit einem Vorschau-Zeitraum von bis 12 Monate eingesetzt.
Beiersdorf verzichtet bis auf weiteres auf die Einstufung der Kreditwürdigkeit durch externe Rating-Agenturen. Da wir nur in sehr geringem Maße externe Kredite aufnehmen, betrachten wir eine solche Einstufung nicht als erforderlich. Sollte aus unserer Sicht zukünftig die Einholung einer solchen Einstufung sinnvoll werden, werden wir dies veranlassen.
Einzelheiten zum Risikomanagement im Finanzbereich finden sich im Konzernanhang („Erläuterungen zur Bilanz“, Anhangangabe 30).