Beschaffungsmarktentwicklung
Für 2026 erwarten wir eine weiterhin weitgehend ausgeglichene Angebots- und Nachfragesituation auf den für uns relevanten Material- und Dienstleistungsmärkten. Die meisten Rohstoffmärkte dürften von schwacher globaler Nachfrage und stabilen Preisen geprägt bleiben. Ausnahme bleiben palmölabhängige Rohstoffe, die trotz leicht steigender Produktion weiterhin unter struktureller Angebotsverknappung und zusätzlichem Druck durch die Ende 2026 in Kraft tretende EU-Verordnung für entwaldungsfreie Lieferketten (EUDR) stehen.
Geopolitische und handelspolitische Unsicherheiten bleiben ein wesentlicher Risikofaktor. Der anhaltende Konflikt in der Ukraine, die Instabilität im Nahen Osten sowie mögliche Zölle oder Exportbeschränkungen großer Volkswirtschaften könnten die globalen Lieferketten erheblich beeinflussen. Auch Chinas verstärkte Kontrolle über kritische Rohstoffe kann die Märkte weiter herausfordern.